Schon seit Menschengedenken träumen wir davon, dass es Maschinen gibt, die unsere Arbeiten in den vorherrschenden Bedingungen und unter Berücksichtigung gewisser Faktoren erledigen und uns somit entlasten.
Bereits der Philosoph Aristoteles hatte vor tausenden von Jahren über derartige „Gehilfen“ gesprochen. Funktioniert hat die Realisierung allerdings sehr lange nicht. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts, als die technische Entwicklung im Zuge der Industrialisierung weiter voran geschritten war, kamen die ersten richtig funktionierenden Roboter in die Fabriken, um komplizierte oder gefährliche Arbeiten zu übernehmen oder zumindest einen Teil davon.
War der Roboter zunächst lange Zeit nur in der Literatur präsent (das Wort Roboter kommt erstmals im Science Fiction-Werk „R.U.R“ von Karel Capek im Jahr 1921 vor), so kamen die ersten greifbaren Roboter 1962 auf den Markt. Joe Engelberger und George Dovel haben den ersten ferngesteuerten Helfer erfunden und entwickelt, dafür gründeten sie die Firma „Unimate“, die Industrieroboter für Fließbandarbeiten herstellte. Die Roboter wurden im allgemeinen Sprachgebrauch dann nur noch als die „Unimate“ bezeichnet. Ein wenig später, im Jahre 1966, folgte bereits eine etwas mobilere Robotervariante.
Ein wichtiges Datum in der Robotergeschichte ist das Jahr 1973. Die Firma Kuka wurde damals Forderungen der Automobilhersteller nach flexibleren und mobileren Robotern gerecht und sorgte dafür, dass diese noch mehr Leistung erbrachten. So entstand der erste mit sechs Achsen ausgestattete Roboter, der auch unter dem Namen „Famulus“ bekannt wurde.
Von Asea Robotics wurde im selben Jahr ein eigener Roboter entwickelt. Die Firma produzierte Ende des Jahres einen Prototypen, der erstmals nur elektrisch gesteuert wurde. Der Name dieses Roboters war IRB6. Er war dazu geschaffen worden, bei einer Engineering-Firma Rohre zu schleifen und zu polieren. Heute ist er nur noch im Museum zu finden.
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Einen Stillstand wird es im weiten Feld der Robotik niemals geben, soviel steht fest. Ganz im Gegenteil, die zeitlichen Abstände, in welchen Neuerungen oder Leistungssteigerungen geschaffen werden, werden immer kürzer. So ist es nicht verwunderlich, dass Roboter besonders im Industriebereich künftig noch zuverlässiger und vor allen Dingen selbständiger arbeiten werden.
Dass der Mensch hiermit komplett ersetzt wird, kommt der Sache zwar schon ziemlich nahe, jedoch werden die Kontrolle, die Entwicklung und die Programmierung durch den Menschen immer nötig bleiben. Nichts desto trotz: Roboter werden in Zukunft immer intelligenter und übernehmen künftig auch in solchen Branchen das Ruder, in denen dies früher undenkbar gewesen wäre.
Beispiel ist die sich selbst steuernde U-Bahn, die bereits erfolgreich unterwegs ist und nur von einem Computer oder Roboter gelenkt und gesteuert wird. Ebenso sind Krankentransporte durch Roboter im Gespräch und Autos, die unbemannt gefahren werden können, sollen ab 2018 in Serienproduktion gehen. Natürlich wird sich künftig nicht nur die Qualität der Roboter, sondern auch ihre Zahl erhöhen. Bis zu 10 Millionen Roboter werden allein in diesem Jahr neu in Betrieb gehen.
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