Der richtige Roboter für jede Aufgabe

Die Einsatzbereiche und Funktionen von Robotern sind vielseitig und genauestens aufeinander abgestimmt. Das heißt im Einzelnen: für jede Aufgabe gibt es den passenden Roboter.

Wichtiger Punkt hierbei: die Handhabungseinrichtung. Diese legt fest, welche Handhabung, also welche Bewegung, welche Aktion, ein Roboter ausführen soll. Ein Industrieroboter hat ein spezielles Programm, das durch menschliche Hand oder ein Computerprogramm vorgegeben wird.

Zu unterscheiden sind verschiedene Handhabungsaufgaben. Dazu zählt neben dem Stapeln und Lagern von Gütern auch das Kontrollieren nach Etikett oder Barcode, das Vergrößern oder Verkleinern der Menge und das sichere Halten und Greifen von Gütern. Programmiert werden können Schwenk-, Ordnungs-, Dreh- oder Förderbewegungen.

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Schweißroboter

Für Automobilhersteller unersetzlich ist der Schweißroboter. Er ermöglicht verschiedene Arten von Schweißverfahren. Dazu gehört zum Beispiel das Bahnschweißen, bei dem Fahrzeugteile oder auch andere Bauteile durch eine lange Naht miteinander verbunden werden. Beim gegensätzlichen Punktschweißen wird dagegen nur eine kleinere Stelle mit einer anderen verbunden. Muss es besonders genau gehen, zum Beispiel beim Schweißen von Rohren, so wird das Verfahren der Laserschweißung angewendet. Werden kleinere Bolzen oder Stifte mit größeren Autoteilen verschweißt, so spricht man vom Bolzenschweißen.

Das kann natürlich durch einen Schweißroboter erledigt werden. Weil bei diesem Arbeitsvorgang besonders mobile Roboter nötig sind, ist der Schweißroboter in der Regel so gebaut, dass er sich auf sechs Achsen bewegen kann, außerdem kann er, je nach Modell, zwischen 5 und 20 Kilogramm tragen.

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Schneidroboter

Sehr wendig, aber – wie der Name schon sagt – für einen anderen Zweck bestimmt, sind die Schneidroboter. Sie können das Schneiden von Gegenständen übernehmen und teilen die Werstoffe durch Sägevorgänge mit dem Laser, dem Messer, der Fräse oder durch das so genannte Wasserstrahlschneiden.

Je nach Bauart, hat der äußerst flexible und leicht programmierbare Schneidroboter ein anderes Werkzeug an seinem Greifarm, um die nötigen Dienste zu erfüllen.

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Fügeroboter

Genau das Gegenteil, nämlich das Zusammenfügen von Gegenständen, Bauteilen oder Gütern, übernimmt der Fügeroboter. Neben dem Kleben ist hier auch das Druckfügen möglich. Dieses Verfahren gibt es vor allem bei der Automobilherstellung. Dadurch können zum Beispiel Teile der Karosserie mit anderen oder untereinander verbunden werden. Was für die menschliche Hand durchaus möglich, aber sehr aufwändig wäre, übernimmt ein Fügeroboter in geringerer Zeit und dennoch mit sehr hoher Präzision.

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Messroboter, Schleifroboter und Lackierroboter

Die meisten Roboter verdanken ihren Namen der Tätigkeit, für die sie ausgelegt und programmiert sind. Zu nennen sind hier der Messroboter, der Messungen und Tests durchführt, der Schleifroboter, der für das Abschleifen von Kanten bestimmter Autoteile oder anderer Materialien zuständig ist und der für das Polieren und Lackieren von Einzelteilen zuständige Lackierroboter.

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Roboter in den verschiedenen Industriezweigen

Neben der hier schon erwähnten Autoindustrie, bei der ohne Roboter, die von den Mitarbeitern kontrolliert und programmiert werden, gar nicht mehr gearbeitet werden könnte, finden Industrieroboter ebenso Verwendung in der Metallindustrie. Bei der Stahl- und Metallverarbeitung sind vor allem Messungen nötig, deshalb gelten hierbei Messroboter als äußerst wichtig. Aber auch das Verwenden von Schneidrobotern ist Gang und Gebe.

Ein Industriezweig, an den man nicht sofort denkt, wenn das Stichwort „Industrieroboter“ fällt, ist die Lebensmittelindustrie. Doch hier sind die maschinellen Helfer längst nicht mehr wegzudenken oder gar zu entbehren. Zwar sind die Arbeitsvorgänge in diesem Fall nicht besonders kompliziert, aufgrund der überdimensionalen Menge, die bearbeitet werden muss, aber nur durch die entsprechenden Maschinen zu bewältigen. Unter anderem übernehmen Roboter hier das Mischen von Flüssigkeiten oder anderen Zutaten, die Trennung von Lebensmittelbestandteilen oder aber das Kochen oder Abkochen von Lebensmitteln.

Neue Entwicklungen gibt es aktuell in der Kunststoffindustrie. Obwohl dort Industrieroboter schon lange im Einsatz sind, gibt es immer wieder Neuerungen, die für einfachere Arbeitsprozesse sorgen und Kosten einsparen. Ein neuer Konsolroboter sorgt derzeit für Schlagzeilen, weil er mit sehr hoher Geschwindigkeit arbeitet und die ideale Voraussetzung für Spritzgießmaschinen bietet. Dies ist aber nur eines der Beispiele aus der Kunststoffindustrie, denn hier finden Industrieroboter in vielerlei Funktionen ihren Platz.

Vor allem eine Verpackungs-Funktion hat der Industrieroboter in der Pharmaindustrie, wo er natürlich ebenso häufig zum Einsatz kommt. Pro Minute kann der Roboter über einhundert Mal aktiv werden. Besonders helfen der Pharmaindustrie aber so genannte intelligente Roboter weiter. Sie können – wie bereits beschrieben – gewisse Bewegungsabläufe selbst durchführen und durch Sensoren Einflüsse von außen wahrnehmen und verarbeiten. So kann sich der Roboter beispielsweise mehrere Tätigkeiten in seinem Speicher-Gedächtnis behalten, zum Beispiel das Bündeln und anschließende Verpacken sowie Weitergeben von Pillen.

Industrieroboter funktionieren nicht nur mit Energie, sie sorgen auch dafür. Zumindest werden sie ebenso in einem anderen Industriezweig verwendet: Bei der Energiewirtschaft. Egal ob Wasser- oder Windkraft, egal ob bei Atomstrom oder andere Formen: es steht fest, dass hier höchst intelligente Roboter für gewaltigen Fortschritt gesorgt haben. Um beim Beispiel Windenergie zu bleiben: Industrieroboter sind hier vor allem zur Kontrolle eingesetzt. Sie sollen prüfen, ob technisch alles funktioniert oder ob der Wind Schäden angerichtet haben könnte.

Dass Roboter nicht nur in unseren Breitengraden aktiv werden können, sondern auch im All, das beweist die Raumfahrt immer wieder sehr eindrucksvoll. Hier sind Roboter besonders wichtig, sie unterstützen die Experten bei ihren Forschungsarbeiten, sorgen für eine gewisse Wirtschaftlichkeit und Kontrollieren bzw. Navigieren. Letzteres funktioniert durch gewisse Sensoren, die beim Verarbeiten von Umgebungsdaten ermöglichen. Die hier verwendeten intelligenten Roboter werden, soweit Situationen vorhersehbar sind, entsprechend programmiert und vorbereitet. Beispielsweise sollten sie das Umfahren von Gegenständen oder Felsspalten bereits „erlernt“ haben, bevor eine Mission im All erfolgt. Kommandos bekommen die Roboter aber ebenso – dies ist von der Erde und aus unmittelbarer Nähe via Fernsteuerung möglich.

Bei unbemannten Missionen können derartige Roboter sogar Leben retten. Dadurch werden Menschen geschont, die kosmische Strahlung schadet den Robotern nicht und auch größere Temperaturen sind kein Hindernis mehr für Forschungen.

Es sind also fast ausschließlich Vorteile, die die Industrieroboter mit sich bringen. Der größte Abnehmer bleibt jedoch die Autoindustrie. Hier ist sogar noch mit einer Steigerung der Roboterbestellungen zu rechnen, wie es in Presseberichten heißt.

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